Salzkammergut BergeSeenTrail - Etappe 11

Ganz im Sinne der heutigen Zeit in der Weitwanderwege sich großer Beliebtheit erfreuen  wurde der Salzkammergut BergeSeenTrail geschaffen. Mit einer Länge von 350 km  verbindet dieser Trail nicht weniger als 35 Seen in unserer abwechslungsreichen Berglandschaft!

 

Ein tolles Gemeinschaftsprojekt der Tourismusverbände der Region, der Salzkammergut Marketing GmbH, des Österrreichischen Alpenvereines und den Naturfreunden.

 

 

 

Bis zu feierlichen Eröffnung am 7.Juni 2017 ist noch einiges zu tun.

 

Meine Aufgabe ist es die Etappen rund um Gosau mit Markierungen zu versehen. 

Etappe 11 umfasst den Weg von der Goiserer Hütte bis Gosau Hintertal.

 

Einige Kilometer Wegenetz warten noch auf mich. Ich lade euch ein mich dabei zu begleiten!

 

Das Foto zeigt mich bei meiner ersten Markierung am Panoramaweg, der Teil  dieses Trails ist.

2 Kommentare

W E G E !!!

Ein erfüllter Sommer und ein spannender Herbst liegen nun hinter mir!

Die Alpendurchquerung Innsbruck - Meran mit all den vielen netten Gästen, die mich auf dieser Tour begleitet haben, waren ein besonderer Höhepunkt in meiner bisherigen  Wanderführerlaufbahn!

Dann die Wanderung mit Anna im Dachsteingebiet! Ausgehend vom Vorderen Gosausee sind wir über Zwieselalm und Linzer Steig zur Adamekhütte gewandert. Weiter zur Simonyhütte und zum Wiesberghaus, um dann nach einigen Tagen nach Hallstatt abzusteigen.

 

Viel gelernt habe ich dann auch noch als ich mit Elke und Klaus, den Gletschervermessern, unterwegs war.

Klaus ist übrigens Meteorologe . BLUE SKY bietet individuelle Wetterprognosen für seine Kunden und erstellt Gutachten. Gletschervermessung ist eines seiner zahlreichen innovativen Projekte. Unter www.blueskywetter.com kann jeder mehr darüber erfahren.

Diese Erfahrungen der letzten Monate haben mich nun in meinen Gedanken bestärkt einige Touren auszuarbeiten um sie meinen Gästen anbieten zu können!

W E G E wird dieses Tourenprogramm dann beinhalten.

0 Kommentare

Gletschervermessung

Unterwegs mit Gletschervermesser Elke und Klaus am Gosau-und Schneelochgletscher

 

Seit 1850 mit Ende der Kleinen Eiszeit befinden sich alle Gletscher der Alpen in einer Rückzugsphase. In dieser Zeit haben unsere Dachsteingletscher mehr als 50% an Fläche verloren.

 

Seit 1946 wird Längenvermessung betrieben und die Rückgänge werden dokumentiert.

 

Klaus ist Meteorologe. Er leitet das Forschungsprojekt. Details dazu sind auch über seine Firmenhomepage www.blueskywetter.at zu finden.

 

Elke bezeichnet sich als "Sterbebegleiter" ! Sie ist seit ihrer Studienzeit jedes Jahr dabei wenn im Herbst bei  größter Ausaperung der Gletscher die Vermessung stattfindet.

 

 

 

Bei sommerlichen Temperaturen sind wir zum Rand des Gletscherfeldes aufgestiegen und haben bei Messmarken mit Hilfe eines Laser-Entfernungsmessers die Distanz zum Eisrand ermittelt.

 

Übrigens wurde in der Nähe der Adamekhütte im Gletschervorfeld eine Wanderroute mit 15 Stationen errichtet um landschaftsformende Prozesse zu veranschaulichen und über die aktuelle Situation des Gosaugletschers zu informieren. 

 

Und immer wieder ein Schauspiel:

Der "Gosauer Fischzug" ist eine Anhäufung von Fossilien.

Relikte aus vorgeschichtlicher Zeit, die zeugen dass das Dachsteingebirge einst ein Meeresboden war.....

 

Aber das war lange bevor die eiszeitlichen Gletscher der Landschaft des Salzkammergutes ihren jetzigen Schliff gaben...... 

Alpenüberquerung Innsbruck - Meran

5 Wochen war ich jetzt mit tollen Gästen unterwegs um mit ihnen gemeinsam die Alpen zu durchqueren.

Gemeinsam sind wir über Jöcher auf und abgestiegen um die nächste Hütte zu erreichen.

 

Wir haben sehr gute Wetterverhältnisse gehabt. Wintereinbrüche waren nur kurz und ohne Probleme zu bewältigen.

Nebel und Wolkenspiele haben die Landschaft nur noch interessanter gestaltet.

 

In den Ötztaler Alpen findet man  die am meisten  vergletscherten Berge Österreichs.

Immer wieder erfreuen wir uns über Blicke zu mächtigen   Gletscherbrüchen.

Interressant war auch der Vergleich meiner neuen           Alpenvereinskarte mit einer alten Karte aus den 70er Jahren eines Gastes.  Gletscher reichten damals weit herunter. Manche  Seen sind nach ihrem Rückzug nun entstanden. Sie leuchten nun in grüner,grauer oder blauer Farbe.

 

 

Und wer meint, diese Hütten da oben hätten nichts zu bieten, der irrt gewaltig.

 

So nobel haben wir im Rifugio Bella Vista geschlafen bevor wir  dann am Sonntag ins Schnalstal abgestiegen sind.

 

 

So-und wenn jetzt noch jemand Lust bekommen hat mit mir zu einer der nächsten Touren aufzubrechen - es sind noch Plätze frei. Die nächsten Termine in diesem Jahr : Montag der 15.8.2016 und Montag der 22.8.2016. Zu buchen bei office@laserer-alpin.at

Ich freu mich darauf!

Tirol ich komme!

 

 

 

 

In den nächsten Wochen werde ich für Laserer Alpinschule (laserer-alpin.at)  vom Stubaital übers Ötztal ins Schnalstal Gäste von Hütte zu Hütte begleiten.

 

 

Ich freue mich auf Sulzenauhütte - Hildesheimer Hütte - Fiegls Gasthaus - Breslauer Hütte - Martin Busch Hütte - Similaunhütte.

Salzalpensteig

Der SalzAlpenSteig - ein alpiner Weitwanderweg verläuft quer durch die Alpen vom Chiemsee bis zum Hallstättersee. Etwa 230 km und 18 Tagesetappen vom Chiemgau über Berchtesgadener Land, den Tennengau und die Welterberegion des Salzkammergutes um den grandiosen Dachstein.

Von 23.-26. Juni war ich mit Gästen aus Gunzenhausen auf den letzten vier Etappen dieses Weges unterwegs.

Danke an Sylvia Karl für die zur Verfügung gestellten Impressionen.


Diese Etappen sind bereits bestehende Wanderwege wie der Austria Weg von der Stuhlalm zur Zwieselalm sowie der Herrenweg und Panoramaweg nach

Gosau.- Der AV-Weg hinauf zur Iglmoosalm und Goiserer Hütte.- Der Soleleitungsweg von Bad Goisern nach Hallstatt und  ein Teil des Ostuferwanderweges Obertraun.

Nähere Informationen über all diese Touren gibt es unter www.salzalpensteig.com

.  

0 Kommentare

Schmalztrager

 

Zwischen Braunedel und Gamsfeld in der Osterhorngruppe

hat sich nach dem 1. Weltkrieg ein Wildererdrama ereignet.

Über einen selten begangenen Pfad unweit der Angerkaralm erreicht man diese Tafel auf einem Stein am Kamm.

Zwei Wilderer waren beim Jausnen von hinten von einem Jäger erschossen worden. Es wurde erzählt, dass es Notwehr war und der Jäger wurde freigesprochen. Daraufhin hielten verärgerte Gosauer Bauern regelrechte Treibjagden ab um den Tod der beiden Familienväter zu rächen.

 

 

 

 

 Heute wird das Kreuz noch immer gepflegt. Jedes Jahr geht ein Gosauer mit seiner Zither hinauf und spielt vor dem Kreuz ein Lied.

    

Firntouren im Gosaukamm

Im Frühjahr sind die Rinnen im Gosaukamm noch mit Schnee gefüllt. Jetzt heißt es diese steilen Firnabfahrten zu geniessen. 

Wasserkarturm und Wasserkar - In diesem Kar bleibt ein Teil des Schnees den ganzen Sommer über liegen.
Wasserkarturm und Wasserkar - In diesem Kar bleibt ein Teil des Schnees den ganzen Sommer über liegen.

Diese Rinne wird gleich angefahren. Aber zuerst müssen wir uns stärken. Unser Jausenplatzerl unter dem von uns bestiegenen Wasserkarkogel 2223m. Wir queren bei unserer Abfahrt vom Wasserkar zur Wasserriese. Weiter zur Gamsriese unter den Mandelkögeln und hinüber zum Weitschartenkar. Noch einmal die Felle auf die Skier und hinauf zur Scharte um die letzte Abfahrt hinunter über den Scharlinggraben zu bewältigen.

Schneelandschaft

Ein besonderes Vergnügen ist es solch eine Winterlandschaft mit Schneeschuhen oder Tourenski zu erleben. Am Weg zum Kalmberg nach zweistündigen Aufstieg von Gosau mit Blick ins Goiserer Tal. 

0 Kommentare

Gosaukamm

Eine großartige Wanderung ist die Umrundung des Gosaukamms. Der markierte "Steiglweg" leitet steil hinauf über eine Felsstufe zur  Scharwandalm - zu einer Jagdhütte - und weiter zur Gedenkstätte für Bergopfer.

 

Lotte Wasmayer hat im Jahre 1942 im 18. Lebensjahr als erstes Mädchen den Däumling erklettert. Beim Abseilen ist dann leider ein Haken ausgebrochen und Lotte stürzte in die Tiefe. Zur Erinnerung an ihre geliebte Tochter und an ebenfalls verunglückte Bergsteiger errichtete die Mutter 1964 diese Gedenkstätte.

 

Auf einer dieser Tafeln der Verunglückten steht auch der Name Paul Preuss, dem an der Mandlkogelkante 1913 tragischerweise ein Block wegbrach. Er gilt als Vordenker des Freikletterns. Zum 100. Todestag im Jahre 2013 wurde ein Denkmal zu seinen Ehren beim Vorderen Gosausee errichtet.

 

Meine Wanderung bringt mich aber noch weiter hinauf am Steiglweg bis zur Abzweigung zum Gabelkogel. Ein paar "Steintauben" zeigen mir den Weg hinauf zum höchsten Punkt. Oben angekommen, nach etwas mehr als 3 Stunden, reicht der Blick vom Vorderen zum Hinteren Gosausee und zum Dachstein mit dem Gosaugletscher.

 

Viele Wanderer sind unten am Weg  aber hier oben umhüllt mich Ruhe, Stille und Magie.....